15.10.2020 - In Stuttgart, Teil 2:

Foto: Dominik Ohly, Dr. Karin Broszat, Karl-Wilhelm Röhm

Weiter ging es dann vom Landtag ins Haus der Abgeordneten zum Austausch mit Karl-Wilhelm Röhm (bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag) und Dominik Ohly (Parlamentarischer Berater im Arbeitskreis 'Kultus, Jugend und Sport‘):

Konstruktiv und intensiv besprochen und diskutiert wurde hier u.a. die Wiedereinführung einer verbindlichen Grundschulempfehlung, welche Schülerinnen und Schülern eine erfolgsversprechende Ausgangsposition an den weiterführenden Schulen des Landes zuordnet. Das ist und bleibt die Kernforderung des Realschullehrerverbands (RLV) zum Wohle der Kinder. Unterschiedliche Kinder - davon sind wir überzeugt - brauchen unterschiedliche Schularten in einem differenzierten und leistungsstarken Schulsystem, welches auch stets durchlässig bleibt. Das schafft Bildungsqualität!

Weitere Themen waren u.a. der Hauptschulabschluss an der Realschule. Der RLV setzt sich dafür ein, dass der Hauptschulabschluss ausschließlich an Haupt-/Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen (letztere ja alle Abschlüsse programmatisch anbieten) abgelegt werden kann. Das wäre ein klares Bekenntnis zum differenzierten Schulsystem.

Bildungsgerechtigkeit muss eben auch bedeuten, der Unterschiedlichkeit von Kindern durch unterschiedliche Schularten gerecht zu werden!