01.08.2019 - Gespräch mit der IHK-Stuttgart und der IHK-Ulm

Auf dem Foto von links: Dipl.-Ing. (FH) Andrea Bosch (Geschäftsführerin Abteilung Beruf und Qualifikation IHK Stuttgart), Dr. Karin Broszat (Landesvorsitzende RLV) Anton Blank (stv. Landesvorsitzender RLV), Otto Sälzle (Hauptgeschäftsführer der IHK ULM), Dipl.-Päd. Martina Doleghs (Mitglied der Geschäftsleitung/Bildung IHK Stuttgart), Dipl.-Biol. Thomas Weise M.A. (Leiter Referat Bildungsprojekte und-services IHK Stuttgart)

 "Wer die Realschule stärkt, stärkt auch die duale Berufsausbildung"

 Die Wirtschaft in Baden-Württemberg ist auf ausbildungsfähige Schulabgänger und gut qualifizierte Auszubildende angewiesen.

Die Realschule genießt hohes Ansehen bei Eltern, als auch bei Unternehmen und ist die ergiebigste Quelle für den Ausbildungsnachwuchs, gerade für den ausbildungsstarken Mittelstand.

So kommt in der IHK-Region Ulm rund die Hälfte der Auszubildenden in IHK-Berufen aus der Realschule. Aktuell stellt die immer heterogener werdende Schülerschaft die Realschule vor einige Herausforderungen.

Es besteht die Gefahr, dass dadurch das Leistungsniveau der Realschüler dauerhaft Schaden nimmt. Dies war Anlass für ein Gespräch der IHK Region Stuttgart und der IHK Ulm mit dem Realschullehrerverband Baden-Württemberg.

In diesem Gespräch wurde eine enge Kooperation vereinbart, um die Realschule in Baden-Württemberg zu stärken.

"Wir wollen uns gemeinsam für diese erfolgreiche Schulart einsetzen, die Bildungsqualität weiter vorantreiben, die Ausbildungsreife der Schulabgänger sichern und die Realschüler für eine duale Ausbildung gewinnen",

darin sind sich IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle und die Vorsitzende des Realschullehrerverbands, Dr. Karin Broszat einig.

Die künftige Kooperation mit dem Realschullehrerverband soll in weiteren Gesprächen durch konkrete Maßnahmen und gemeinsame Aktionen gefestigt und verstetigt werden.

Dipl.-Päd. Martina Doleghs IHK Ulm
Mitglied der Geschäftsleitung Bildung